Gesetzesänderung zum Babysitterkurs ab 2017

Die wesentlichen Änderungen in Österreich sind, dass die Betreuungsperson das 18. Lebensjahr vollendet haben muss und eine Ausbildung zur Kinderbetreuung und Kindererziehung im Mindestausmaß von 35 Stunden nachweisen muss. Eine pädagogische Qualifikation liegt vor, wenn folgende Ausbildungsinhalte im notwendigen Mindestausmaß absolviert wurden:

 

  Entwicklungspsychologie und Pädagogik

  Kommunikation und Konfliktlösung

  Erste-Hilfe-Maßnahmen der Unfallverhütung im Rahmen der Kinderbetreuung

 

Die Neuregelungen gelten ab der Veranlagung für das Jahr 2017. Erfolgt eine Kinderbetreuung im Jahr 2017, ohne dass die betreuende Person über die für die Abzugsfähigkeit erforderliche Ausbildung verfügt, kann die Ausbildung bis spätestens 31. Dezember 2017 nachgeholt werden. Ab dem Jahr 2018 können die Kinderbetreuungskosten erst ab dem Zeitpunkt steuerlich berücksichtigt werden, ab dem die Betreuungsperson über die erforderliche Ausbildung verfügt. 

 

Für Au-Pair-Kräfte gibt es eine Sonderregelung: Erfolgt die Ausbildung von 35 Stunden innerhalb der ersten beiden Monate des Au-Pair-Einsatzes in Österreich, können die Kosten der Kinderbetreuung ab Beginn des Au-Pair-Aufenthalts berücksichtigt werden.

 

Die Kurse von babysitterkurs.at berücksichtigen die gesetzlichen Änderungen und entsprechen somit den Anforderungen des Bundesministeriums für Finanzen.

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